Visaton Komplet System für Twingo C06

Visaton Komplet System für Twingo C06

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# Visaton Komplet System für Twingo C06 Bei dem Designe des System war mir wichtig, dass es keinen zusätzlichen Platz, und keinesfalls Platz im Kofferraum, wegnimmt. Es entstand so ein System mit klarem, linearen Klangbild und satten Kickbässen, was richtig spaß macht. Wer allerdings eine Tiefbassmaschine sucht ist hier nicht richtig, außer man Toppt das System noch mit einem zusätzlichen Woofer in der Ersatzradmulde :-) Das System besteht aus * Abdeckkappen für Visaton DX10 Lautsprecher die im Armaturenbrett verbaut werden. * Bassrefelx-Gehäuse für Visaton SL713, welche die Ablagefächer neben der Rückbank ersetzen. (Die beiden Teile für ein Gehäuse sind für die linke Seite. Für die rechte Seite müssen die Teile an der langen kannte gespiegelt werden.) * Eine Bauanleitung für eine MDF Gehäuse für ein Visaton W130x 2x2 Ohm, welcher unter dem Fahrersitz untergebracht werden kann (oder gespiegelt unter dem Beifahrersitz bzw. unter jedem Sitz einen ;-)). * Alternativ zum MDF-Gehäuse ein zweiteiliges Gehäuse zum Drucken für unter dem Beifahrersitz. bzw. Gespiegelt unter dem Fahrersitz. Visaton zeichnet sich durch sehr gut designte Chassis aus, die mit ausgewählten und abgestimmten Materialien ein sehr sauberes und lineares Klangbild zaubern. Alle Gehäuse wurden mit BassCAD simuliert, damit die Gehäuse und Chassis auch zusammen funktionieren. # Einbau Die Lautsprecher laufen bei mir über das Radio. Das Setup läuft dabei mit einem oder zwei Subs unter einem oder beiden sitzen - Ich habe mittlerweile zwei Verbaut. Die beiden Woofer mit den Doppelschwingspulen werden dabei einem Zwei-Kanal CLASS D Verstärker (JBL-GTR-102) angetrieben. Die Gehäuse sind für 2 Ohm Betrieb ausgelegt, d.h. die Schwingspulen eines Woofers werden parallel auf einem Kanal angeschlossen. Somit betreibe ich die beiden Woofer mit je max. 120W. Den Verstärker kann man, dank der kompakten Maße, mit etwas Geschick, platzsparend, nahe am Receiver, unter das Armaturenbrett, im Fußraum des Beifahrers montieren. Der JBL-GTR ist eine gute Wahl. Dank der CLASS D-Technik, dem breiten Frequenzband und der guten Filter funktioniert das Produkt tadellos. Das MDF Subwoofer-Gehäuse kann man sich in nahezu jedem Baumarkt aus 10mm starken MDF Platten zusägen lassen. Dazu habe ich eine Tabelle beigefügt mit der die Schreiner den Zuschnitt erledigen können. Mit den beigefügten Plänen oder 3D-Daten kann man sich mit dem Zusammenbau vertraut machen. Davor muss man das Brett vom Port an beiden Seiten 45° abschrägen, was mit grobem Schleifpapier zu bewerkstelligen ist. Natürlich geht auch eine Fräße oder auch eine Stichsäge. Zudem muss aus den Brettern für Front- und Rückwand die Stufe ausgeschnitten werden. Zudem muss aus einem der Teile das Dreieck für den Port geschnitten werden, wobei damit die Fahrzeugseite des Gehäuses bestimmt wird. Für den Zusammenbau braucht es zudem Holzleim und Senkkopfschrauben ca. 3x30 mm. Die Bretter werden entsprechend vorgebohrt, beidseitig verleimt und zusammengeschraubt. Zum Abdichten kann man alle Kanten von innen mit Holz- oder PUR-Leim eine sogenannten Hohlkehle ziehen. Ich habe alle Kannten des Gehäuse einmal mit der Oberfräße abgerundet. das geht aber auch mit Schmirgelpapier. Die schlussendliche Länge des Ports weicht von den Plänen ab und sollte ca. 140 mm betragen. Optional kann man nun alles Spachteln, verschleifen und Lackieren. Dabei aber vorsichtig sein, das MDF quillt stark auf. D.h. die erste Schicht Lack nur sehr dünn auftragen damit sich die Poren des Holzes verschließen. Anschließend nochmals Schleifen und die nächste Schicht auftragen. Am besten das Holz mit Filler oder Hart Öl vorbehandeln. Anschließend kann man ein Terminal für den Anschluss einbauen oder einfach Löcher für die Kabel, die mit PUR-Leim abgedichtet werden. (Ich persönlich bin da sehr pragmatisch und nutze Kabelschwänze mit Wago-Flex-Klemmen die schöne abgedichtet werden. Anstelle der billigen und teurer verkaufte Terminals.) Den Woofer kann man mit Dichtband oder auch mit einer sehr, sehr dünnen Raupe PUR-Leim vor dem Einschrauben abdichten. Wer will kann Einpress-/ Einschraub-Muttern verwenden. So oft muss man den Woofer aber nicht tauschen :-). Die restlichen Gehäuse kommen aus dem Drucker. Auch das alternative Subwoofer-Gehäuse welches in zwei Teilen gedruckt wird und ebenfalls mit PUR-Leim verklebt wird. Zuvor habe ich die gedruckten M4 Gewinde nachgeschnitten, die Verbindungsflächen mit PUR-Leim eingestrichen, die Gehäusehelften mit Schraubzwingen leicht aufeinandergepresst und den Woofer im feuchten zustand eingeschraubt das sich die Gehäusehelften ausrichten. Die Kabeldurchführung ist für eine 2x2,5mm² Leitung vorbereitet, die mit zwei tropfen PUR-Leim abgedichtet wird. Für die hinteren Lautsprecher müssen ebenfalls die M4-Gewinde nachgeschnitten werden. Lediglich die Terminals müssen noch eingebaut werden (Loch, Kabel, Wago-Flex-Klemmen und PU-Leim :-)). Auch an der Stelle mit Dichtband oder PU-Leim die Chassis abdichten. Der Rest ist Leitung verlegen und Anschließen. In dem Fall habe ich 10 mm² und eine 30A Sicherung für die Stromversorgung des Verstärkers verwendet. Und habe den "-" Pol nicht auf die Karosserie sondern auch direkt auf der Batterie aufgelegt. Das ist immer die besserer Wahl bezüglich dem Leitungswiderstand und Brumschleifen. Für die Lautsprecher habe ich 2,5 mm² Lautsprecherleitung verwendet. Zumal das doch etwas übertrieben ist. # Bitte informiert euch vorab gut über die Verkabelung des Verstärkers mit der Batterie - Brandgefahr! Einige Tipps vorab: * Wichtig ist die Schmelz-Sicherung, die so Nahe wie möglich an der Batterie angebracht werden muss! * Ich verwende hochwertige Leitung mit einer richtig guten Isolation und nicht das Billig-Kabel vom HI-FI bedarf! * Wichtig sind auch gute Kabelschuhe und Aderendhülsen, also auch nicht die aus dem dem HI-Fi bedarf! Zudem muss man das richtige Werkzeug haben um diese zu verpressen. * Macht dabei keine Experimente und holt euch fachmännischen Rat!

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